Archiv - Projekte

MINT-Zukunft schaffen

IHK Magdeburg und RKW Sachsen-Anhalt unterstützen Schulen im nördlichen Sachsen-Anhalt bei MINT-Profilierung

Die Bundesinitiative „MINT Zukunft schaffen“ des BDA/BDI zeichnet seit 2011 jährlich Schulen mit MINT-Schwerpunkt als „MINT-freundliche Schule“ aus. Die IHK Magdeburg ist seit 2015 ehrender Partner der Auszeichnung im Rahmen ihrer MINT-Bildungsinitiative tecnopedia. Bundesweit wurden bisher ca. 760 Schulen ausgezeichnet. Sachsen-Anhalts Schulen liegen weit zurück. 2015 wurden lediglich zwei Schulen aus Sachsen-Anhalt ausgezeichnet.

Zur Unterstützung und Fachkräftesicherung in den MINT-Branchen und Unternehmen ist die Sensibilisierung und Ausrichtung von Sekundarschulen und Gymnasien für MINT-Themen notwendig. Die Initiative spricht aber auch Grundschulen und Berufsbildende Schulen an, für die es entsprechend geeignete Kriterien zur Auszeichnung gibt.

Das RKW Sachsen-Anhalt  hat das sehr erfolgreiche Projekt „ego.-MINT“ in Kooperation mit der Otto-von-Guericke-Universität, gefördert vom Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft und vom Europäischen Sozialfonds, ohne Anschlussfinanzierung beenden müssen. Ego.-MINT führte individuelle Projekttage zur technikorientierten Sensibilisierung für technikorientierte Unternehmensgründungen, ingenieurwissenschaftliche Studiengänge und technische Berufsausbildungen an allgemein- und berufsbildenden Schulen durch. Die kooperierenden Schulen wünschen sich dringend eine zeitnahe Fortführung dieser Angebote, die nun mit Unterstützung der IHK Magdeburg möglich wird.

Im Rahmen des Projekts "MINT-Zukunft schaffen" unterstützen die IHK Magdeburg und das RKW Sachsen-Anhalt Schulen in der Region mit dem Ziel, junge Menschen für MINT-Berufe zu interessieren und Kontakte zwischen Schulen und Unternehmen herzustellen. Es besteht die Möglichkeit, sich für die attraktive Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ zu bewerben.

Kriterien für die Auszeichnung zur „MINT-freundlichen Schule“ sind u.a. das Vorhalten von Schülerlaboren, Praktika für Schüler in MINT-Unternehmen oder praxisorientierter Unterricht mit Unternehmensvertretern. Teilnehmende Schulen bilden und/oder stärken ein ausgeprägtes Profil in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Zu diesem Zweck stehen auf der tecnopedia-Plattform des IHK-MINT-Portals (www.tecnopedia.de) im MINT-Finder zahlreiche Vorschläge und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.

Weiterhin werden die Schulen bei der Vernetzung mit Partnerunternehmen unterstützt. Durch die Kooperation erhalten sie Zugang zu erfahrenen Praxispartnern. Ebenfalls bietet sich die Chance, mit dem Zertifikat „MINT-freundliche Schule“ das Image der Schule zukunftsfähig aufzuwerten, da die Angebote regional und überregional dargestellt werden.

Stadtrezeption

Stadtrezeption – Leben und Arbeiten in Haldensleben

Stadtrezeption - Leben und Arbeiten in Haldensleben

Seit mehreren Jahren sehen sich die Stadt Haldensleben und die lokale Wirtschaft dem Phänomen des Fachkräftemangels und einem stagnierenden Zuzug bei schnell wachsender Wirtschaft ausgesetzt.

So weist die Stadt Haldensleben, dank der Ansiedlung vieler über die Region hinaus bekannter Unternehmen, eine florierende Wirtschaftsstruktur auf, die sich insbesondere in der geringen Arbeitslosenquote niederschlägt. Die Schattenseite dieser positiven Situation stellt jedoch vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen der Stadt sowie der Region vor erhebliche Probleme bei der Fachkräftebindung und -gewinnung.

Das Projekt „Stadtrezeption“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Stadt Haldensleben und die regionale Wirtschaft bei der Gewinnung von Einwohnern/innen bzw. Fachkräften zu unterstützen. Die Unternehmen in der Region Haldensleben werden durch die Stadtrezeption bei der Bewältigung des Fachkräftemangels durch die Gewinnung von nationalen und internationalen Fachkräften, die Integration von älteren Beschäftigten oder durch die Verbesserung der Arbeitssituation für Frauen und Familien unterstützt.

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den kleinen und mittleren Unternehmen, die stark vom Demographischen Wandel betroffen sind und im Wettbewerb um Fachkräfte häufig nur schwer gegen größere Unternehmen bestehen können. Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, hochqualifizierte Fachkräfte für die Region zu gewinnen, indem bereits Schüler/innen und künftige Studenten/innen aktiv angesprochen werden und auf die regionalen Ausbildungsangebote sowie Beschäftigungs- und Karrieremöglichkeiten hingewiesen werden.

Zielgruppen:

  • Arbeitnehmer/innen (neben Hochschulabsolventen/innen aus Magdeburg und anderen Regionen, junge Familien, Frauen, ältere Beschäftige, arbeitsuchende Ehepartner/innen sowie Pendler/innen, Fortgezogene und ausländische Fachkräfte)
  • Arbeitgeber (die lokale Wirtschaft in Haldensleben und Umgebung, mit besonderem Augenmerk auf den kleinen und mittleren Unternehmen)
  • Stadt Haldensleben als Kommune

Das Projekt „Stadtrezeption - Leben und Arbeiten in Haldensleben“ wurde umgesetzt im Auftrag des Ministeriums für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt und gefördert aus Mitteln Landes und des Europäischen Sozialfonds (ESF).

gefördert durch Mittel des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt

LebensWerte

LebensWerte - Moderation von Netzwerken in und um Aschersleben zur aktiven Gestaltung des demografischen Wandels

LebensWerte

Der demografische Wandel in Deutschland führt vielerorts zu Bevölkerungsabwanderung und einer Überalterung der Gesellschaft. Besonders betroffen sind die kleineren Städte und Gemeinden der neuen Bundesländer. Die Stadt Aschersleben im Salzlandkreis hat in besonderem Maße darauf reagiert und in ihrem Stadtentwicklungskonzept grundlegende Ziele beschlossen, um auf die Folgen des demografischen Wandels vorbereitet zu sein. Grundziele sind die Stabilisierung und Erhöhung der Standortattraktivität sowie der Lebensqualität der gesamten Region, die neben Aschersleben auch Falkenstein/Harz und Seeland umfasst, bis 2020.

Unter der Einbeziehung zahlreicher lokaler Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung, Bildung, Politik, Kultur und regionalen Initiativen unterstützt das Projekt LebensWerte die Weiterentwicklung einer ganzheitlichen Strategie, um die Chancen des demografischen Wandels für alle Beteiligten noch sichtbarer und nutzbarer zu machen.

Die Ansprache vorhandener Netzwerke und lokaler Akteure führt zur Bildung von themenspezifischen Arbeitsgruppen. Deren Moderation durch den RKW Sachsen-Anhalt e.V. soll zielführend die Entwicklung der Region vorantreiben, Ideen fördern und Synergien zwischen den bestehenden Organisationen aufzeigen.  Der partizipative Ansatz und der intensive Austausch ermöglichen so eine gemeinsame Gestaltung des demografischen Wandels und können einen wichtigen Beitrag für die Erhöhung der Lebensqualität und die positivere Wahrnehmung der gesamten Region Aschersleben leisten.

Das Projekt LebensWerte wurde aus Mitteln des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen für die Gestaltung des Demografischen Wandels in Sachsen-Anhalt gefördert. [RdErl. des MLV vom 10.07.2014 – S 2.11-020202/19]

gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt

Impulsgespräche

Impulsgespräche zum Thema Energieeffizienz in industriellen KMU und im Handwerk

Ein Initiativelement des Energiekonzepts der Bundesregierung

Das RKW Sachsen-Anhalt ist Partner im vom RKW Kompetenzzentrum geführten Netzwerk, in dem in den nächsten 3 ½ Jahren in elf Regionen bis zu 10.000 Impulsgespräche zum Thema Energieeffizienz in KMU durchgeführt werden. Projektziel ist, Unternehmen durch kompakte Informationen für das Thema Energieeffizienz zu sensibilisieren und zur Durchführung von Energiesparmaßnahmen zu motivieren. Das RKW Sachsen-Anhalt greift dafür auf seine vielfältigen und tiefgehenden Kontakte zu Führungskräften der Unternehmen zurück.

Die Unternehmerlandschaft in Sachsen-Anhalt wird zu einem großen Teil durch ihre hohe Kleinteiligkeit mit vielen Kleinst- und Kleinbetrieben charakterisiert. Daher werden neben industriellene klein- und mittelständischen Unternehmen auch Handwerksbetriebe angesprochen. Die Branchenschwerpunkte sind neben der Ernährungswirtschaft, der traditionell starkbesetzte Maschinen- und Anlagenbau und die Automobilzulieferindustrie.

Wenn Sie sich für dieses Thema interessieren, steht Ihnen Ihr Ansprechpartner aus dem RKW jederzeit zu Ihrer Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.rkw-energieeffizienz.de

BMWi - Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

ego.-MINT

ego.-MINT - Technische Bildung als integratives Element einer Entrepreneurship Education

ego.-MINT

Nur eine frühzeitige Sensibilisierung für ingenieurwissen-
schaftliche Studiengänge und technische Berufsausbildungen bedingt und fördert spätere technische Unternehmensgründungen.

Unter dieser Maßgabe ist das Gemeinschaftsprojekt ego.-MINT zwischen den beiden Partnern, dem Lehrstuhl Mikrosystemtechnik der Otto von Guericke Universität Magdeburg und der RKW Sachsen-Anhalt GmbH initiiert worden. Denn ohne die Aufgeschlossenheit sich für eine technische Berufsausbildung oder ingenieurwissenschaftliche Studiengänge, werden später keine technisch-innovativen Gründungen erfolgen, die jedoch zum Erhalt der sachsenanhaltischen und auch gesamtdeutschen Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft notwendig ist.

Im Projekt ego.-MINT werden individuelle Projekttage zur technikorientierten Gründungssensibilisierung an allgemein- und berufsbildenden Schulen durchgeführt. Das Projektteam zielt auf die Sensibilisierung für technische Unternehmens-
gründungen und Motivation zur Selbstständigkeit sowie der Förderung des Unternehmergeistes. Darüber hinaus soll die Verbesserung des Unternehmerimages und die Bedeutung selbstständiger Unternehmer für Wirtschaft und Gesellschaft verdeutlicht werden.

Ferner erfolgt eine Sensibilisierung zum selbstständigen und unternehmerischen Denken und Handeln in allen Sphären des Lebens. Gleichzeitig werden neue und vorhandene Potenziale aktiviert, besonders gründungsinteressierte Schüler/innen identifiziert und in technikorientierten Gründerpraktika in Unternehmen weiter qualifiziert.

Die Gründerpraktika fördern den Erwerb von unternehmerischen (Handlungs-) Kompetenzen und fachspezifischer Inhalte sowie fächerübergreifender Kompetenzen, wie Kreativität, Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein, Mündigkeit und Selbstbewusstsein.

Das Angebot richtet sich vor allem an Schulen der Region Magdeburg (Landkreis Börde, Landkreis Jerichower Land, Salzlandkreis, Stadt Magdeburg). Die Zielgruppen sind die Schüler/innen und Lehrer/innen der Sekundarstufe I+II an allgemein- und berufsbildenden Schulen sowie Eltern und Unternehmer/innen der Region Magdeburg.

Das Projekt ego.-MINT ist eine Initiative im Rahmen der Existenzgründungsoffensive des Landes Sachsen-Anhalt und wird durch das Land und die EU gefördert.

Das Projekt wurde gefördert durch Mittel des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt.

gefördert durch Mittel des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt

eBEn

eBEn - eBusiness-Engineering

eBEn - eBusiness-Engineering

Viele produzierende Firmen sind in Prozessketten verankert, bei denen sie eng mit Zulieferern und Kunden zusammenarbeiten. Damit der Austausch der elektronischen Stammdaten (verschiedene Charakteristika der Artikel, die den Geschäftsprozess ausmachen) effizienter gestaltet werden kann, empfiehlt es sich, eStandards in digitalen Geschäftsprozessen einzuführen. Das ist die Zielstellung des Projekts „eBEn eBusiness-Engineering“, welches gemeinsam von den Projektpartnern RKW Sachsen, TU Chemnitz, RKW Thüringen und RKW Sachsen-Anhalt bearbeitet wird.

Bislang werden E-Business-Standards sowie Standards zur Prozessautomatisierung und Klassifikation nur von einer Minderheit der Unternehmen konsequent eingesetzt. Das Verbundprojekt wird dabei helfen, eStandards in digitalen Geschäftsprozessen für kleine und mittlere Unternehmen zu analysieren und zu optimieren. Durch die Entwicklung von Instrumenten zur Diagnose und Veränderung der Stammdaten- und Geschäftsprozesse werden Prozesskosten in der Wertschöpfung gesenkt sowie die Effizienz der betrieblichen Prozesse erhöht.

Der Projektablauf gliedert sich in 3 Phasen: Analyse, Diagnose und Umsetzung. In der Analysephase werden 40 Unternehmen bis zu einer Größe von 500 Mitarbeitenden befragt, um konkrete Bedarfe, aber auch Hemmnisse im Mittelstand zu eruieren. Zehn der befragten Unternehmen können in der nächsten Phase, der Diagnosephase, mithilfe von erfahrenen Beratern die konkrete Situation im Unternehmen untersuchen lassen. Dabei werden konkrete Potenziale und Nutzendimensionen durch den Einsatz der erarbeiteten Konzepte und Werkzeuge aufgezeigt. Für jedes beteiligte Unternehmen stehen dafür bis zu 15 Beratertage zur Verfügung. In der Synthesephase wird eines der untersuchten Unternehmen bei der Umsetzung durch die TU Chemnitz begleitet und als best-practice-Beispiel aufbereitet.

Aktuelle Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.ebusiness-engineering.de

Das Förderprojekt eBEn - eBusiness-Engineering ist Teil der Förderinitiative „eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital - IKT-Anwendungen in der Wirtschaft“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert wird.

BMWi - Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Mittelstand-Digital – IKT-Anwendungen in der Wirtschaft

ego.migra

ego.migra - Unternehmensgründungen durch Hochschulabsolventen und Fachkräfte mit Migrationshintergrund

ego.migra - Unternehmensgründungen durch Hochschulabsolventen und Fachkräfte mit Migrationshintergrund

Im Projekt ego.migra beraten und unterstützen wir hochqualifizierte Fachkräfte mit Migrationshintergrund bei der Gründung eines eigenen Unternehmens in Sachsen-Anhalt.

Das kreative Potenzial junger Akademiker/innen soll im Projekt EGO.MIGRA durch das RKW und das Gender-Institut Sachsen-Anhalt G/I/S/A für eine Existenzgründung in den Wachstumsbranchen der Region genutzt und entwickelt werden. Neben den ausländischen Studierenden sollen auch Promovierende und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen aus Universitäten und Hochschulen sowie hochqualifizierte Fachkräfte mit Migrationshintergrund einbezogen werden, die über die fachliche Eignung für eine selbständige Tätigkeit verfügen.

Die Teilnehmer/innen erhalten individuelle Unterstützungsmaßnahmen hinsichtlich Ideenentwicklung und Businesskonzept durch Beratung und Coaching und werden in ihrem Gründungsvorhaben fachlich begleitet.

Das Projekt EGO.MIGRA ist eine Initiative im Rahmen der Existenzgründungsoffensive des Landes Sachsen-Anhalt und wird durch das Land und die EU gefördert. Hochschulen und weitere Interessierte sind herzlich eingeladen!

Wir unterstützen:

  • ausländische Studierende, Promotionsstudent/innen und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen aus Universitäten und Hochschulen
  • von Arbeitslosigkeit bedrohte bzw. betroffene Fachkräfte mit Migrationshintergrund aus regionalen Unternehmen, die sowohl persönlich als auch fachlich geeignet scheinen, eine Existenz zu gründen.

oPera

oPera - optimale Personalarbeit in KMU in Zeiten des demografischen Wandels

oPera - optimale Personalarbeit in KMU

Im zweijährigen Verbund- und Transferprojekt oPera wurden Personalverantwortliche aus 24 KMU in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt für die Ausgestaltung und Umsetzung einer demografiegerechten Personalarbeit sensibilisiert und qualifiziert. Anknüpfend an die Ergebnisse qualifizierter Altersstrukturanalysen habendie Beteiligten in betrieblichen Projekten konkrete Maßnahmen zur Sicherung und Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit ihrer Belegschaften bearbeitet.

Das Projektteam sowie externe Experten unterstützten die Akteure, bereits vorhandene Instrumente und Methoden auf die individuellen Unternehmenskontexte anzupassen und für die Bearbeitung betrieblicher Fragestellungen zu nutzen.

In Sachsen-Anhalt profitierten 8 Unternehmen von der Mitwirkung im Projekt. Dazu hat das die RKW Sachsen-Anhalt GmbH regionale Workshopreihen durchgeführt, die die kooperative Problembearbeitung und den überbetrieblichen Austausch zu den Umsetzungsprojekten ermöglichten. Die Beteiligten lernten dabei anhand der Beispiele der anderen Unternehmen weitere Themenstellungen und praktizierte Problemlösungsansätze kennen.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) gefördert.

Projekt oPera

ViReKon

Virtual Reality-basierte Konzepte für den Mittelstand (ViReKon)

Virtual Reality-basierte Konzepte für den Mittelstand - ViReKon

Im Projekt ViReKon, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert wurde, ist ein praxisorientierter Transfer von Virtual Reality-Technologien (VR-Technologien) in mittelständische Unternehmen Sachsen-Anhalts vollzogen worden.

Mit Hilfe der Virtual Reality ist die technologische Kompetenz mittelständischer Unternehmen gestärkt, F&E-Prozesse in den Unternehmen unterstützt sowie zum Know-How-Transfer zur Nutzung von VR-Technologien beigetragen worden.

Zu den Zielgruppen des Projektes gehören:

  • Ingenieure
  • Techniker/-innen
  • Meister/-innen
  • Facharbeiter/-innen
  • erwerbslose Ingenieure, Techniker/-innen und Meister sowie sonstige Fach- und Führungskräfte

Projektschwerpunkte:

  • Sensibilisierung und Schulung von Fach- und Führungskräften von Unternehmen zu VR-Technologien
  • Identifizierung konkreter betrieblicher Bedarfe und Voraussetzungen in Unternehmen
  • Realisierung von VR-Lösungen in unterschiedlichen Bereichen
  • Transfer entwickelter Standards & Routinen auf konkrete betriebliche Anwendungsfälle

Projektpartner:

  • Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF
  • SLV Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt Halle GmbH
  • TBZ Technologie- und Berufsbildungszentrum Magdeburg gGmbH

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Sachsen-Anhalt.

Sachsen-Anhalt

KMUflex

KMUflex

Im Projekt KMUflex, welches aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert wurde, sind interne und externe Flexibilisierungsstrategien für industrielle KMU ermittelt worden.

Die beteiligten Unternehmen haben Unterstützung bei der Anwendung von individuellen Strategien zur Flexibilisierung ihrer Organisations- und Managementprozesse erhalten. Untersuchungsgegenstand war die Genese von Flexibilität in industriellen Wachstumsclustern.

Erfolgsfaktor FLEXIBILITÄT - Wie Unternehmen Flexibilität gestalten und Stabilität gewinnen

Wie Unternehmen Flexibilität gestalten und Stabilität gewinnenDer Erfolgsfaktor FLEXIBILITÄT hat signifikant für die Unternehmen an Bedeutung gewonnen.

Und besonders in neuen wirtschaftlichen Wachstumsclustern. In diesen Zukunftsfeldern ist große Dynamik angesagt und werden hohe Anforderungen an Flexibilität gestellt.

Die Unternehmen müssen ihre internen und äußeren Beziehungen und Strukturen immer wieder neu gestalten - sich immer wieder neu erfinden.

Im BMBF-Forschungsprojekt KMUflex entstand eine Handreichung „Good Practice der Flexibilität“. Hier sind Erfahrungsbeispiele aus KMU-Unternehmen aufbereitet, die Lösungen und Flexibilisierungsstrategien dokumentieren. Es sind Unternehmen aus vier Bundesländern, die solchen neuen industriellen Wachstumsclustern zugehörig sind: Energietechnik / Erneuerbare Energien, Präzisions- und Feinwerktechnik sowie Hochleistungsverbundwerkstoffe / Composite.

Als Bestandteil der Analysekonzeption von KMUflex wurden im Zeitraum April bis Juni 2011 in zwölf Unternehmen solcher Netzwerke in Berlin-Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt qualitative Managementinterviews durchgeführt. Damit wurden praktizierte Flexibilisierungslösungen tiefer analysiert und die Handlungskontexte genauer identifiziert sowie Treiber und Hemmnisse bestimmt. Die Flexibilisierungslösungen sind in der Handreichung dokumentiert und beschrieben.

Nähere Informationen auch unter www.KMUflex.de

Das Bestellformular können Sie hier als PDF Dokument herunterladen.

Zielgruppen:

  • kleine und mittlere Unternehmen aus verschiedenen Bereichen
  • Hochleistungsverbundwerkstoffe (Composite)
  • Präzisions- und Feinwerktechnik
  • Solarwirtschaft

Projektschwerpunkte:

  • wissenschaftlich-empirische Aufarbeitung bisheriger Erfahrungen mit dem Einsatz von  Flexibilisierungsstrategien
  • Erforschung von Hemmnissen, Treibern und Rahmenbedingungen für Flexibilisierungsstrategien
  • wissenschaftliche Auswertung der Modellanwendung
  • Konzept zur Empfehlung geeigneter Flexibilisierungsstrategien

Verbundprojektpartner:

  • RKW Berlin-Brandenburg
  • RKW Deutschland
  • Technische Universität Chemnitz

Netzwerkpartner:

  • RKW Sachsen-Anhalt
  • RKW Brandenburg
  • RKW Sachsen
  • VDMA 
  • University of Helsinki
  • Università di Bologna

Das Projekt wird gefördert durch:

Projekt KMUflex

Gender Management

Gender Management - Entwicklung von Methoden und Instrumenten des Gender Managements für Unternehmen

Gender Management

In dem Projekt „Entwicklung von Methoden und Instrumenten des Gender Managements für Unternehmen“ wurden Betriebe Sachsen-Anhalts bei der Bewältigung strukturbedingter Gleichstellungsprobleme unterstützt.

Im Rahmen der Bundesinitiative „Gleichstellen - Bundesinitiative für Frauen in der Wirtschaft" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) sind im Projekt „Entwicklung von Methoden und Instrumenten des Gender Managements für Unternehmen" vom Gender Institut Sachsen Anhalt (G/I/S/A) in Kooperation mit den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz), Abteilung Bildungsforschung und der RKW Sachsen-Anhalt GmbH praxistaugliche Methoden und Instrumente zur Lösung von Gleichstellungsproblemen entwickelt, erprobt und umgesetzt worden.

Gemeinsam mit 11 regionalen Unternehmen aus Sachsen-Anhalt wurde systematisch die betriebliche Integration und Implementierung eines „Gender Managements" er- und bearbeitet.

Das Projekt wird im Rahmen der Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Gender Management