go.inno

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Mit dem Programm go.inno sollen bei kleinen deutschen Unternehmen einschließlich Handwerksbetrieben Produkt- und Verfahrensinnovationen durch externes Management unterstützt werden.

Dazu erhalten die zu beratenden Unternehmen von uns kostenlos einen Gutschein über die Hälfte der Beratungsleistung. Diesen können Sie bei uns für die Durchführung der Beratungsleistung einlösen.

Diese Managementleistungen werden durch von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie autorisierte Einrichtungen für Technologietransfer und Innovationsförderung wie die RKW Sachsen-Anhalt GmbH erbracht.

Die Förderung erfolgt grundsätzlich ohne thematische Einschränkung auf bestimmte Technologien, Produkte, Branchen oder Wirtschaftszweige in bis zu drei Leistungsstufen und muss nicht zurückgezahlt werden.

Auf Grundlage einer einheitlichen Richtlinie erbringen wir die Beratungsleistungen kunden- und erfolgsorientiert.

Informationsmaterial zum Programm „go.inno“

  • Leistungsstufe 1
  • Leistungsstufe 2
  • Leistungsstufe 3

Unternehmens-/Technologie-Audit oder Machbarkeitsstudie

Förderfähig bei der Erstellung eines Unternehmens-/Technologie-Audits sind:

  • Erarbeitung eines Stärken-Schwächen-Profils des technisch/technologischen und betriebswirtschaftlichen Ist-Zustandes des zu beratenden Unternehmens: Analyse der technischen Leistungsfähigkeit, Analyse der Potenziale bei Produkten, Technologien sowie Forschung und Entwicklung. In die Analyse ist die wirtschaftliche Lage des Unternehmens einzubeziehen und die Marktsituation zu berücksichtigen.

  • Untersuchung der Auswirkungen der betrieblichen Situation auf den Unternehmenserfolg und die Wettbewerbsfähigkeit.

  • Als Ergebnis des Unternehmens-/Technologie-Audits ist ein Bericht zu erarbeiten, der eine technisch/technologische, betriebswirtschaftliche und marktbezogene Einschätzung sowohl der Unternehmenskompetenzen als auch der Produktkompetenzen mit Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise für die Beseitigung der analysierten technisch/technologischen und damit verbundener betriebswirtschaftlicher Defizite liefert.

Alternativ zu einem Audit kann eine kundenbezogene Machbarkeitsstudie erstellt werden, sofern der Zuwendungsempfänger die technisch/technologische, betriebswirtschaftliche und marktbezogene Situation des zu beratenden Unternehmens hinreichend kennt. Ziel der Studie ist die Darstellung der technischen Machbarkeit eines Innovationsvorhabens sowie der Nachweis der wirtschaftlichen Durchführbarkeit aus Sicht des zu beratenden Unternehmens und des Marktes.

Förderfähig bei der Erstellung einer Machbarkeitsstudie sind:

  • Vorprüfung der technisch/technologischen und organisatorischen Machbarkeit
  • Vorprüfung der Marktfähigkeit des Innovationsvorhabens
  • Ermittlung der voraussichtlichen Kosten der Erstellung eines Realisierungs-konzeptes einschließlich der Auswahl und Beauftragung eines geeigneten externen Technologiegebers und der Umsetzung dieses Konzeptes, unterteilt nach den hauptsächlichen Kostenarten
  • Entwicklung eines entsprechenden Finanzierungsplanes und Information über öffentliche Förderprogramme
  • Abschätzung des voraussichtlichen Zeitbedarfs für Erstellung und Umsetzung des Realisierungskonzeptes
  • Qualitative Einschätzung des Erfolgs der Umsetzung dieses Konzepts
  • Die Ergebnisse sind in einem Bericht zusammenzufassen.

Realisierungskonzept

Aufbauend auf den Ergebnissen der Leistungsstufe 1 wird die Erstellung eines technisch/technologischen und finanziellen Realisierungskonzepts unter Berücksichtigung der erforderlichen betriebswirtschaftlichen und marktrelevanten Aspekte gefördert.

Förderfähig im Einzelnen sind:

  • Technologiebewertung auf der Grundlage von Markteinschätzungen und Marktanalysen
  • Ermittlung eines geeigneten externen Technologiegebers für die Beseitigung der festgestellten Defizite unter Berücksichtigung von existierenden Forschungs- und Entwicklungsergebnissen aus öffentlich geförderten Quellen
  • Entwicklung eines technisch/technologischen und finanziellen Realisierungskonzepts unter Einbeziehung der notwendigen betriebswirtschaftlichen Aspekte
  • Vorbereitung einer entsprechenden Kooperation zwischen zu beratendem Unternehmen und erforderlichenfalls externem Technologiegeber
  • Information über die Existenz öffentlicher Förderprogramme zur Finanzierung dieses Vertragsverhältnisses und zur Durchführung der Innovation
  • Begleitung des Unternehmens bei erforderlichen Gesprächen insbesondere mit Banken oder Venture-Capital-Gesellschaften.
  • Die Ergebnisse sind in einem Bericht zusammenzufassen.

Kommt es im Ergebnis eines Vertrages der Leistungsstufe 1 zu mehr als einem Innovationsvorhaben, kann für jedes Vorhaben ein Vertrag nach Leistungsstufe 2 abgeschlossen werden. Maximal sind jedoch drei Innovationsvorhaben in einem Unternehmen förderfähig.

Wird im Ergebnis der Akquisition deutlich, dass in jedem Fall vom Unternehmen ein Realisierungskonzept benötigt wird, kann die Erarbeitung eines Audits und eines Realisierungskonzepts in einem Vertrag vereinbart werden.

Ist dem Zuwendungsempfänger die technisch/technologische, betriebswirtschaftliche und marktbezogene Situation des zu beratenden Unternehmens hinreichend bekannt, kann eine Kurzfassung des Unternehmens-/Technologie-Audits mit dem Realisierungskonzept in einem Vertrag verbunden werden.

Verträge über ein Realisierungskonzept können auch mit mehreren zu beratenden Unternehmen abgeschlossen werden.

Projektmanagement

Aufbauend auf den Ergebnissen der Leistungsstufen 1 und 2 wird das Management der Implementierung und der Umsetzung des initiierten Innovationsprojektes im Unternehmen gefördert. Diese Förderung setzt ein vom Unternehmen akzeptiertes Realisierungskonzept (Nummer 2.2) voraus.

Förderfähig im Einzelnen sind:

  • Management der notwendigen vertraglichen Bindungen zur Umsetzung des erarbeiteten Realisierungskonzepts zwischen externen Technologiegebern und Unternehmen
  • Begleitung der Projektdurchführung im Rahmen eines externen Projektmanagements
  • Bereitstellung administrativer Serviceleistungen wie das Projektcontrolling
  • Auswertung des abgeschlossenen Innovationsprojektes (dezidierte Beurtei-lung der Projektabläufe und Projektaktivitäten sowie Schlussfolgerungen für weitere Innovationsmaßnahmen)
  • Die Ergebnisse sind in einem Bericht zusammenzufassen.

Kommt es im Ergebnis eines Vertrages der Leistungsstufe 2 zu mehr als einem Innovationsprojekt, kann für jedes Projekt ein Vertrag nach Leistungsstufe 3 abgeschlossen werden.

Fördersatz: i.d.R. 50% der zum Thema anfallenden Kosten.

Ansprechpartnerin:
Kerstin Lehmann
E-Mail: kerstin.lehmann@rkw-sachsenanhalt.de
Tel.: 0391 - 73619-15

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Gesellschaft für Qualitätsicherung und Innovationsmanagement mbH